Alltagskeramik – wo der Ton den Ton angibt

Ton ist ein wunderbares Material. Das ich einmal so intensiv damit arbeiten würde, hätte ich nie gedacht.

Aber es ist vielseitig,  ursprünglich,  nachhaltig und man kann an der Arbeit mit Ton tatsächlich wachsen.  Das Material geht den eigenen Fortschritt mit.  Es kann unglaublich viele Zustände annehmen,  wobei die Übergänge zwar fließend sind, man aber mit der Erfahrung ein Gefühl dafür entwickelt,  welche Möglichkeiten das Material in seinem jetzigen Zustand gerade bietet.

Ton lässt sich nicht zwingen! – nur in Form „streicheln“. Für ungeduldige und perfektionistisch veranlagte Menschen also ein Material an dem man sich auch psychologisch wunderbar abarbeiten kann.

Es verbindet Erde, Wasser und Feuer zu manchmal unglaublichen Ergebnissen.